Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
Liebe Leserin, lieber Leser,
unsere Abteilung gewährleistet die qualifizierte medizinische Versorgung von Notfällen und geplanten chirurgischen Eingriffen im Bereich der Visceralchirurgie.
Eine Notfallversorgung rund um die Uhr; in der neu gestalteten Rettungsstelle ist eine Versorgung aller chirurgischen Notfälle durch erfahrene ärztliche und pflegerische Mitarbeiter/innen gewährleistet.
Wir bieten eine prae- und poststationäre Ambulanz mit Voruntersuchung und Operationsbesprechung an einem Termin vor der stationären Aufnahme für geplante Eingriffe; somit erhält der Patient eine ruhige und ausführliche Information hinsichtlich des Krankenhausaufenthaltes sowie des Operationsablaufes einschließlich Indikation und Risiken.
Die MIC-Chirurgie, die sogenannte Schlüssellochchirurgie unter Videoüberwachung, wird bei den Operationen an der Gallenblase, am Blinddarm, beim Leistenbruch sowie bei bestimmten Operationen am Dickdarm durchgeführt. Hierzu wurde das so genannte MIC-Zentrum gegründet, in dem ausschließlich mit mikroinvasiven Methoden operiert wird. Aufgrund der kleinen Wundflächen im Vergleich zu herkömmlichen Operationen sind eine schnellere Genesung und geringere Schmerzen nach der Operation zu erwarten.
In der Allgemeinchirurgie werden sowohl Herzschrittmacherimplantationen und Schilddrüsenoperationen als auch fast alle Operationen an den Bauchorganen und Weichteilen routiniert durchgeführt.
Ambulantes Operieren nach einem Vorstellungstermin zur Untersuchung und Operationsbesprechung erfolgt am Operationstag eine Vor- und Nachbetreuung auf der Station bis zur Entlassung in die häusliche Umgebung.
Die gründliche Diagnostik erfolgt in Zusammenarbeit mit den Abteilungen für Radiologie und Innere Medizin. Durch modernste Untersuchungsverfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (CT), digitale Substraktionsangiographie (DSA, Gefäßdarstellung) und alle endoskopischen Verfahren (Gastroskopie, Rektoskopie, Koloskopie usw.) ist eine exakte Diagnosestellung in kurzer Zeit möglich.
Prof. Dr. Jan Langrehr
Chefarzt der Abteilung für Visceralchirurgie