Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
: Was sind typische (Warn-)Symptome eines Schlaganfalls?
: Was muss ich bei einem Schlaganfallverdacht tun?
: Die Behandlung im Krankenhaus

Das Team Bei einem Schlaganfall kommt es im Rahmen einer Durchblutungsstörung des Gehirns zu plötzlich einsetzenden Ausfallerscheinungen am Nervensystem. Bei 80 Prozent der Patienten besteht eine Minderdurchblutung eines bestimmten Hirnareales, während die anderen Patienten von einer Einblutung in das Hirngewebe betroffen sind.
Die häufigste Ursache ist die Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“), die durch die Hauptrisikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörung und Rauchen begünstigt wird.
Zahlen und Fakten zum Schlaganfall:
plötzliche einsetzende Sehstörung auf einem oder beiden Augen (z.B. Einschränkung des Gesichtsfeldes oder Doppelbilder)
Der Schlaganfall ist wie der Herzinfarkt ein medizinischer Notfall. Informieren Sie sofort über den Notruf „112“ die Berliner Feuerwehr, die für die Erstversorgung und den Transport in das Krankenhaus zuständig ist. Vergeuden Sie keine Zeit – jede Minute zählt!

Moderne Diagostik Ebenso wichtig wie die schnelle Erstversorgung ist die zügige weitere Behandlung im Krankenhaus. Einige Kliniken haben sich auf die Versorgung von Schlaganfallpatienten spezialisiert und dafür besondere Stationen eingerichtet – so genannte Stroke units.
Durch die kompetente Behandlung ist die Überlebensrate der Betroffenen deutlich höher und die Häufigkeit von Spätfolgen geringer.
Für ältere Schlaganfallpatienten (ab 70 Jahren) steht in der Abteilung für Altersmedizin (Akut- Geriatrie) des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau seit September 2006 eine entsprechende Station zur Verfügung.

Neuropsychologische Therapie Diese Schlaganfallstation ist mit einem Team besetzt, in dem mehrere Berufsgruppen eng zusammenarbeiten. Ärzte, Pflegemitarbeiter, Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden und Neuropsychologen sorgen für
Der Sozialdienst und die Seelsorger des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau sind in die Betreuung des Patienten und seiner Angehörigen eingebunden.